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Das neue Portal für weltliche Trauerkultur |
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Erscheint am 01. November 2005
Pias Großtante ist gestorben. Oma, Mama, Onkel Bruno und ein weit
gereister Freund erzählen ihr, was nun mit "Tante Hildchen"
passiert.
...ein heiteres, gelassenes und angstfreies Buch über den Tod.
Kinder und Trauer

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So reagieren Kinder
Die Zürcher Psychotherapeutin Hanna Wintsch fasst das kindliche Verständnis vom Tod
folgendermaßen zusammen:
Neun Monate bis ein Jahr: Ist ein Kleinkind in dieser Zeit mit einem Verlust konfrontiert, erfährt es ihn durch die traurige Stimmung und die Gefühle der Eltern.
Ein bis zweieinhalb Jahre: Die Beobachtungen von belebt/unbelebt werden auf Pflanzen und Tiere ausgedehnt und weiter differenziert. Tod sein wird als Analogie zu Schlafen, Trennung oder Reise empfunden. Die Redewendung «Er ist entschlafen» kann deshalb bei Kindern Ängste vor dem Einschlafen auslösen.
Zweieinhalb bis drei Jahre: Kinder können die Endgültigkeit des Todes noch nicht erfassen. In Rollenspielen, wenn sie etwa einen Verkehrsunfall inszenieren, sagen sie in diesem Alter häufig; «Du bist jetzt schnell tot und dann aber gleich wieder lebendig.» Dreijährige Kinder, die den Verlust einer engen Bezugsperson erleben, haben manchmal bereits klare Vorstellungen vom Tod.
Drei bis fünf Jahre: In dieser Lebensphase heißt tot sein für die Kinder reduziertes Leben. Die Todesursache suchen sie vorwiegend in äußeren Faktoren wie Unfall und Gewalt. Körperliche Krankheiten werden noch nicht als Todesursache erkannt.
Fünf bis acht Jahre: In diesem Zeitraum erfasst das Kind den Tod zuweilen als etwas Endgültiges. Manchmal wird der Tod personifiziert. Es besteht auch die Vorstellung, dass die Verstorbenen wieder zurückkommen.
Ab neun Jahren: Ab diesem Alter verfügen die meisten Kinder (wenn sie gesund sind) über eine genaue Vorstellung von der Endgültigkeit des Todes.
Quelle:
http://www.brueckenbauer.ch/
INHALT/9943/43kids.htm
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| Bücher zu Sterben, Tod, Abschied und
Trost |
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Künnas Reise
von Meike Hinrichs, Wiebke Oeser (Illustrator), Preis: EUR 9,50, Gebundene Ausgabe - 94 Seiten - Hammer-Verlag, August 1997
Inhalt
«Was passiert, wenn man tot ist?» – Eine einfache Kinderfrage kann unsere Inkompetenz in Sachen Sterben gnadenlos blosslegen. Die moderne Kinderliteratur hat die Scheu vor dem Thema schon lange abgelegt. Die Zeiten, als der Tod ein bestimmbarer Ort der Glückseligkeit in einem Himmel voller Engel war, sind vorbei. Das lässt unser Verantwortungsbewusstsein den Kindern gegenüber nicht mehr zu: Wir wollen nichts behaupten, was wir selbst nicht genau wissen. Gleichzeitig aber erscheint es uns brutal und rücksichtslos, das eigene Unwissen, die eigene Angst vor dem Tod zu offenbaren und Kinder in quälende Ungewissheit zu stürzen. Am allerliebsten würden wir das Thema überhaupt von den Kleinen fernhalten (oder die Kleinen vom Thema?).
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Friedhof und
Denkmal
Heft 2-2003
Barbara Cramer:
Der Tod im Bilderbuch.
Ist sterben wie einschlafen?
Wie kann der Tod, den wir alle nicht begreifen, in einem Bilderbuch verständlich dargestellt werden? Wie können wir mit den Jüngsten über das nicht sichtbare Lebensende, über das „Land Später“ reden, ohne es selber zu kennen? Welche Worte und Bilder helfen den Kindern, vertrauensvoll im Bewusstsein des unberechenbaren Todes zu leben, ohne zu wissen, „was dann nach jener Stunde sein wird.“ (Barbara Cramer)
Die Düsseldorfer Kinderpsychologin Barbara Cramer hat mehr als fünfzig(!) Bilderbücher zum Thema Tod untersucht und lässt Sie an ihren reichen Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben.
Das Heft hat 36 Seiten Inhalt mit zahlreichen farbigen Abbildungen aus den besprochenen Bilderbüchern. Es enthält außerdem eine Liste aller untersuchten Bilderbücher.
Für (angehende) Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch alle Angehörigen der "Friedhofsberufe" sehr zu empfehlen.
Sie können das Heft zum Preis von 2,60 EUR zzgl. 1,60 EUR
Versandkosten bestellen (ab 10 bestellten Heften ermäßigt sich der Preis auf 1,80 EUR, ab 50 Heften auf 1,30 EUR, jeweils zzgl. anfallende
Versandkosten)
bestellung@sepulkralmuseum.de
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Opa kommt nicht
wieder
Von Rien Broere mit Bildern von Ann De Bode,
Verlag Heinrich Ellermann, Hamburg 1999, 12,90 Euro
Florian ist sehr traurig. Sein Opa ist gestorben und Florian kann sich überhaupt nicht vorstellen, wo er jetzt ist. Dabei hätte er ihm so viel zu erzählen! Ein Bilderbuch, das Kindern einfühlsam, offen und ehrlich viele Fragen zum Tod beantwortet und einen Weg aufzeigt, mit Trauer und Schmerz
fertig zuwerden. (Ab 5 Jahren.)
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Die
Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten
Von Jean de Brunhoff, Diogenes Verlag,
Zürich 1976, 19,90 Euro
Als Babar noch ein kleiner Elefant ist, verliert er seine Mutter und kommt in die Stadt. Dort trifft er die alte Dame, die ihm alle seine Wünsche erfüllt, er lernt rechnen, autofahren und hat viele Freunde. Doch plötzlich bekommt er Heimweh - und dann kann ihn alles Glück nicht mehr in der Stadt halten...
"Es gibt Bilderbücher, die nicht aussterben. Ich meine damit, dass sie immer wieder neu aufgelegt werden, weil nach ihnen gefragt wird, wenn sie vergriffen sind. Ein Beispiel hierfür ist Die Geschichte von Babar von Jean de Brunhoff." (Kindergarten & Hort Journal)
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Sadako
Von Eleanor Coerr, Ed Young
Altberliner Verlag, Berlin/München 1995, 16,35 Euro
Tausend Papierkraniche wollte Sadako falten - denn in einer japanischen Legende heißt es, wem dies gelingt, der wird wieder gesund.
Das Buch erzählt die Geschichte von Sadako Sasaki und ihrem tapferen Kampf gegen die Leukämie, an der sie im Alter von zwölf Jahren erkrankte - genau zehn Jahre nach dem Atombombenabwurf über Hiroshima. Sadako hatte 990 und ein noch nicht fertiges gefaltet und dann starb sie.
Heute steht in Hiroshima eine bronsene Statue, die Sadako mit einem Papierkraniche darstellt.
Ein Gedenken an die Tragödie der Atombombe in Hiroshima.
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Fall um!
von Babette Cole,
Verlag Sauerländer, Frankfurt a.M. / Salzburg 1997,
9 Euro
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Erheiternder Blick auf ein trauriges Thema
Warum sie so verschrumpelte alte Glatzköpfe seien, wollen die wirklich reizenden Enkelkinder von Oma und Opa wissen. Daraufhin entfalten die beiden ihr aufregendes und spannendes Leben vor ihren Enkeln - Ein unwiderstehlich freches Bilderbuch. Auf alle Fälle aber ein wunderbares Bilderbuch für Erwachsene. |
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Eines Morgens war alles ganz
anders
Von Barbara Davids mit Bildern von Gabriele Münzer,
Lambertus Verlag, Freiburg i. Br. 2001, 12,80 Euro
Kinder, die vom Verlust durch Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, reagieren oft mit Wut oder
totalem Rückzug. Ihr Verhalten macht Empathie von anderen Kindern und Erwachsenen sehr schwer, die Gefahr einer Barriere des erstarrten Schweigens ist sehr groß. Betroffene Kinder, die dieses Buch zusammen mit Erwachsenen anschauen durften, reagierten erstaunlich. Sie konnten sich plötzlich mitteilen, mit dem Fluss der Dinge gehen, anstatt sich trotzig dagegen zu stemmen. Es gibt immer noch wenig Hilfe für Eltern und Kinder, die zur gleichen Zeit Abschied nehmen müssen von einem geliebten Verstorbenen. Dieses Buch spricht in einfachen, kurzen Sätzen über das Erstarren des Erwachsenen, der glaubt, in jedem Moment tapfer und stark sein zu müssen, und die dadurch entstehende Einsamkeit des Kindes, die Unsicherheit der nicht direkt betroffenen "Bezugspersonen", und die Erlösung, die durch eine echte Begegnung stattfindet. |
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Ein kleiner König weint doch
nicht
Von Beatrice Deru-Renard mit Bildern von Edith, Moritz
Verlag, Frankfurt a. M. 2002, 12,80 Euro
Kaum hat er von seinem Vater den Thron übernommen, kommen auf den kleinen König Aufgaben zu, die er verabscheut: Krieg führen, Menschen bestrafen, Schatztruhen füllen, auf die Jagd gehen ... Widerwillig beugt er sich den Regeln des Hofes - bis Triboulet, der Narr, erscheint. Der überzeugt ihn, seine Macht dafür zu nutzen, alles zu ändern. So schließt der kleine König Frieden mit seinen Feinden, lässt die Vögel aus den Käfigen und verbietet die Jagd. Und er erlaubt sich selber, um seinen Vater zu trauern. Auf diese Weise erobert er sich die Herzen seines Volkes. |
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Der rote Faden
Von Heike Ellermann, Lappan Verlag, Oldenburg 1992, 12,90 Euro
Kindliche Neugier und Abenteuerlust konfrontieren vier Kinder unerwartet mit dem Tod eines Mädchens. Durch Gespräche mit der Mutter lernen sie, dass der Tod ein Teil des Lebens ist. Ein/e Rezensentin/Rezensent aus Kaufungen:
"Ich finde dieses Buch sehr gut, weil Kinder mit dem Tod vertraut
gemacht werden. Kinder merken anhand dieser Geschichte, dass nicht nur alte Menschen sterben. Man kann mit dieser Geschichte weiter arbeiten und den Kindern einen Einblick über den Tod
geben. In kindlicher Sprache wird das Buch gut rüber gebracht. Es kann für Eltern und Erzieher hilfreich sein, dieses Thema anzusprechen." |
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Ophelias
Schattentheater
Von Michael Ende mit Bildern von Friedrich Hechelmann, Thienemann Verlag, Stuttgart/Wien/Bern 1988, 14,90 Euro
Ein tolles Buch über das altern und das ewige Leben.
Ophelia, eine alte Dame, früher Souffleuse am Theater einer Kleinstadt, nimmt Schatten auf, die zu niemandem gehören. Immer mehr herrenlose Schatten gesellen sich zu ihr, und sie lehrt sie die Worte der großen Dichter sprechen und ihre Tragödien und Komödien spielen.
Ein/e Rezensentin/Rezensent aus Mönchengladbach: ein unbedingt lesenswertes Buch für Kinder (zum Vorlesen), mit super Zeichnungen! Übers altern, die Phantasie, Einsamkeit, den Tod. Aber vollkommen einfühlsam und zart übermittelt. Gültig und wahr. |
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Hat Opa einen Anzug an?
Von Amelie Fried mit Bildern von Jacky Gleich, Carl Hansen Verlag, München Wien 1997, 13,90 Euro
Bruno mag seinen Opa. Doch jetzt ist Opa fort. Sein Bruder Xaver sagt, er sei auf dem Friedhof. Papa sagt, im Himmel. Beides geht ja wohl nicht. Nein, die Erwachsenen können ihm seine Fragen nicht beantworten. Wer jetzt mit ihm angeln geht oder warum der Opa ihn einfach alleine
lässt? Was Bruno erst wütend macht, verwandelt sich langsam in Trauer und dann ganz allmählich in eine schöne Erinnerung, die immer weniger schmerzt. |
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Hermann das Kind und die
Dinge
Von Harrie Geelen, Gertraud Middelhauve Verlag, Köln 1993, gebraucht ab 4,50 Euro (bei Amazon)
Hermann liegt im Bett und unterhält sich mit den Dingen in seinem Zimmer, mit der Vase, dem Lichtschalter, der Puppe ohne Kopf... Die Dinge verstehen nämlich, warum Hermann nicht schlafen will. Mit ihrer Hilfe
lässt sich manches regeln. Ein Bilderbuch mit zärtlich-hintergründigem Humor für kleine "Nichteinschlafen-Könner". |
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Opas Kirschbaum
Von Jan Godfreymit Bildern von Jane Cope, Oncken Verlag, Wuppertal/Kassel 1996, gebraucht ab 2,50 Euro (bei Amazon)
Ein Bilderbuch über Tod und Sterben, über Kirschkerne und neue Bäume, die wunderbar blühen.
Kindern das Sterben zu erklären, fällt allen Eltern schwer. Dieses Bilderbuch hilft dabei, über Tod und Sterben zu sprechen und vermittelt dabei viel Hoffnung.
Immer, wenn Opa Geburtstag hat, blüht gerade der Kirschbaum in seinem Garten. Aber in diesem Jahr ist nur noch der Baumstumpf zu sehen, und ein paar Äste liegen auf der Erde. Der Kirschbaum war schon alt so alt wie Opa. "Stirbst du auch bald?" fragt Jana ihren Opa. |
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Der kleine Bär und sein
Opa
Von Nigel Gray mit Bildern von Vanessa Cabban, OZ Verlag, Rheinfelden 2000, 10,90 Euro
Ein wunderbares Bilderbuch von einer großen Freundschaft und einem großen Abschied. Fröhlich und traurig, zärtlich und voller Trost.
Einmal in der Woche besucht der kleine Bär seinen Opa. Dies macht beiden immer viel Spaß. Sie gehen in Opas Garten, in dem ein Baumhaus steht, klettern hinauf und schauen sich die große, weite Welt an und Opa erzählt immer eine spannende Geschichte. Doch eines Tages kann der kleine Bär seinen Großvater nicht zu Hause besuchen, denn Opa liegt im Krankenhaus. Also fährt der kleine Bär mit seiner Mutter in die Klinik. Weil Opa so müde ist, erzählt der kleine Bär ihm diesmal eine Geschichte. Aber als die Geschichte zu Ende ist, schläft sein Opa ganz tief und fest, so tief und fest, wie man überhaupt nur schlafen kann ... |
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Still, ich denke an das
Huhn
Von Hans Hagen mit Bildern von Harrie Geelen, Gertraud Middelhauve Verlag, München 1996, gebraucht ab 7,57 Euro (bei Amazon)
Jan Erik muss sein verstorbenes Huhn begraben. Er legt es in die Erde, neben ein Schälchen mit Getreide und ein Schüsselchen mit Wasser. "Was für ein wunderbar warmes Nest", sagt die Krähe und
lässt eine Blume fallen. Der Hahn zupft eine Feder aus seinem Schwanz und legt sie neben das Huhn. "Das Huhn ist weg", flüstert Jan Erik traurig, "es wohnt nun in meinem Kopf". Eine poetische Geschichte über den Tod und darüber, wie man die Traurigkeit... |
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Mein
Opa ist alt, und ich hab ihn sehr lieb
Von Christina Oppermann-Dimow, Wolf Harranth, Jungbrunnen Verlag, Wien/München 1991, 13,40 Euro
Opa lebt auf dem Land. Seit die Oma tot ist, ist er ganz allein. Deshalb soll er nun zu seinen Kindern in die Stadt kommen. Jetzt kommt er uns besuchen. Er bringt einen riesigen Koffer und einen komischen Regenschirm mit. Ich habe meinen Opa sehr lieb, aber ich glaube, es gefällt ihm nicht bei uns in der Stadt.
Ein bei aller Realität poetisches Buch über die Zuneigung zwischen Menschen, über Lebensqualität und Lebensgestaltung. |
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Mitten in der
Nacht
Von Kathy Henderson mit Bildern von Jennifer Eachus, Verlag Sauerländer, Frankfurt a. M. 1993, gebraucht ab 5,94 Euro (bei Amazon)
Nachts, wenn alle Kinder schlafen, sind viele Menschen noch wach. Dieses Buch zeigt in stimmungsvollen Bildern und poetischen Texten Szenen einer nächtlichen Stadt. |
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Papi, wir vergessen dich
nicht
Von Marie Herbold, Nord Süd-Verlag, Gossau-Zürich/Hamburg 2002, 12,80 Euro
Ein/e Rezensentin/Rezensent aus Wien: Die 13 jährige Autorin dieses ergreifenden Buches hat Tagebuch geschrieben und so dürfen Leser und Leserin erfahren, was in ihr vorging. Hoffnung und Trauer sind in der einfachen Sprache der Jugendlichen formuliert und bieten die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit dem Tod. |
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Du wirst immer bei mir
sein
Von Inger Hermann mit Bildern von Carme Sole-Vendrell, Patmos Verlag, Düsseldorf 2000, 9,90 Euro, (ab 5
J.)
Pro Seite wechseln sich Schrift und Bild ab, um die Geschichte des fünfjährigen Peter zu erzählen, der seinen Vater bei einem Autounfall verloren hat und dennoch dessen Nähe in seinem Herzen fühlt: "...Da ist er ja. 'Papa!' Peter reißt die Augen auf. Nein, sehen kann er ihn nicht. Aber er spürt ihn. Ganz wirklich spürt er ihn....Er macht die Augen wieder zu und bleibt einfach eine Weile so sitzen - neben dem Papa."
Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des Todes anzunehmen. |
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Abschied von
Rune
Von Marit Kaldhol mit Bildern von Wenche Øeyen, Heinrich Ellermann Verlag, München 2000, 12,00 Euro
Abschied nehmen von Rune muss Sara, Runes beste Freundin, denn Rune ist beim gemeinsamen Spiel am Wasser ertrunken. Ein solch einschneidendes, schmerzhaftes Erlebnis ist hier für Kinder von 5-6 Jahren an mit aller Deutlichkeit und dabei doch auch mit aller Behutsamkeit dargestellt...
Das Buch erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 1988.
Eine/e Rezensentin/Rezensent Bremen: Ich habe das Buch öfters bei meiner Freundin gelesen, als ich noch kleiner war. Ich war jedes Mal zu Tränen gerührt!! Jetzt bin ich 13 und habe es mal wieder in die Hand bekommen. Ich war
fasziniert davon wie eine Autorin so ein schönes und einfühlsames Buch über den Tod schreiben kann!! Dieses Buch kann ich wirklich allen empfehlen, egal ob alt oder jung!! |
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Trost für
Miriam
Von Ursula Kirchberg, Heinrich Ellermann Verlag, München 1997, ab 12,68 Euro (bei Amazon)
Mit ausdrucksstarken Bildern und schlichtem Text wird hier von Miriams Trauer um ihren toten Vogel erzählt und davon wie es dem Mädchen gelingt, allmählich damit fertig zu
werden. Ursula Kirchberg wurde 1938 in Hamburg geboren. Durch ihr vielfältiges Werk, zahlreiche Lesungen, Veranstaltungen rund ums Bilderbuch, Einzelausstellungen in Deutschland (u.a. eine Retrospektive im Museum für Bilderbuchkunst in Troisdorf) und ihre Teilnahme an internationalen Gruppenausstellungen (u.a. in Bologna und Bratislava) hat sie sich als Bilderbuchkünstlerin einen Namen gemacht. 1984 wurde Ursula Kirchberg mit dem "Kinderliteraturpreis der Ausländerbeauftragten der Stadt Berlin" ausgezeichnet. Sie lebt heute in einem kleinen Ort in der Nähe von Hamburg. Mit "Das Auto Bogomil" (1999) knüpfte Ursula Kirchberg an ihr erstes eigenes Bilderbuch, "Dagobert" (1970), an. |
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Der Drache mit den roten
Augen
Von Astrid Lindgren mit Bildern von Ilon Wikland, Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 1986, 12,00 Euro
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 auf Näs im schwedischen Smaland geboren, wo sie im Kreis ihrer Geschwister eine überaus glückliche Kindheit verlebte. Für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übersetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher
Jugendliteraturpreis - Prämie. |
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Abschied von Tante
Sofia
Von Hiltraud Olbrich mit Bildern von Astrid Leson, Ernst Kaufmann Verlag, Lahr 1998, 10,95 Euro
Die behutsam erzählte Geschichte handelt von der Freundschaft der alten Tante Sofia mit Franziska und Fabian. In den gemeinsamen Gesprächen erfahren Kinder vieles über die Vorstellungen und Hoffnungen Tante Sofias und über ihre Überzeugung, dass die Toten wie die Lebenden nahe bei Gott sind. Als Tante Sofia stirbt, sind die Kinder - bei aller Trauer, die sie empfinden - vorbereitet.
Das Büchlein eignet sich hervorragend zum Einstieg in Gespräche über Sterben und Tod. Es gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken und Gefühle, ihre Fragen und Ängste auszusprechen und bietet - wenn der Ernstfall schon eingetreten ist - eine Hilfe zur Bewältigung der Trauer. |
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Abschied von der
kleinen Raupe
von Heike Saalfrank, Eva Goede, Preis: EUR 12,80
Gebundene Ausgabe - 24 Seiten - Echter -Verlag, Februar 1998
Kurzbeschreibung, 21. November 2002
Rezensentin/Rezensent: aus Bad Herrenalb, B-W Germany:_
Auf einer Wiese am Waldrand lebten einst zwei Freunde namens Schmatz und Schmierle. Schmatz war eine Raupe und wohnte in einer schönen Blume. Schmierle war ein Schneck, und trug sein Haus auf dem Rücken mit sich herum. Jeden Morgen rüttelte Schmierle ungeduldig an Schmatz' Schlafblume und rief: "Steh endlich auf, du Schlafmütze! Die Sonne steht schon am Himmel. Hast du dir wenigstens überlegt, was wir heute tun könnten?" Und da Schmatz zumeist eine Antwort auf diese Frage wusste, hatten sie eine Menge Spaß zusammen. Bis Schmierle eines Tages vergeblich an der Blume rüttelte und Schmatz verschwunden war...
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Leb wohl, Chaja!
[RESTEXEMPLAR]
von Antonie Schneider, Maja Dusikova, statt: EUR 12,80 jetzt: EUR 5,00
Sie sparen: EUR 7,80 (61%), Neu ab EUR 12,80, Gebundene Ausgabe - Nord-Süd-Verlag
Rezensentin/Rezensent aus Graubünden:
"Dieses Buch setzt sich sehr behutsam mit den Themen "Tod" und "Krankheit" auseinander.
Bei Mira und Valentin zieht die Grossmutter mit ihrem Kanarienvogel ein. Sie erleben eine schöne Zeit miteinander, doch eines Tages muss der kleine Vogel sterben. Mira und Valentin sind sehr traurig. Zusammen mit ihrer Oma denken sie über das Sterben nach.
Das Buch ist sehr schön illustriert und macht auf einfühlsame Weise mit dem Abschiednehmen vertraut.
Ich kaufte dieses Buch, als unser treuer Hund gestorben ist.
Obwohl uns beim Anschauen oft die Tränen liefen, hat es auch den Kindern sehr geholfen, sich diesem Thema zu nähern."
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Und was kommt
dann?
Das Kinderbuch vom Tod.
(ab 5 J.), von Pernilla Stalfelt, EUR 11,80, Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Moritz-Verlag, Erscheinungsdatum:
2002
Kurzbeschreibung
Souverän und gleichzeitig lustig kommt dieses Kinderbuch vom Tod aus Schweden daher. Es beantwortet Fragen, die sich Kinder stellen und wird dabei niemals sentimental.
Und was kommt dann? möchten nicht nur Kinder wissen, wenn es um den Tod geht. Pernilla Stalfelt nähert sich dem Thema auf gleichermaßen eigenwillige wie kindernahe Weise: Sie erklärt erst einmal, wer alles sterben muss: Blumen und Marienkäfer genauso wie Erwin und Klein-Bobo. Und dass Fische ihre Augen nie zumachen,
selbst wenn sie tot sind. 'Der Tod kann ganz schnell kommen. Am einen Tag hat man seinen Opa noch. Am anderen kann man ihn vielleicht schon nicht mehr treffen. Das ist dann sehr leer und traurig.' Sie berichtet darüber, was nach dem Tod vielleicht passieren wird: 'Wer weiß, vielleicht wächst man als Blume aus der Erde. Oder als ein Baum. Es gibt Leute, die glauben, man wird ein Stern am Himmel. Irgendjemand wird vielleicht ein gruseliges Gespenst.' Und sie berichtet auch, dass Menschen 'in einen Sarg mit Deckel gelegt' werden, der ganz vorn in der Kirche aufgestellt wird. 'Manche weinen unheimlich viel. Andere sind ganz still und weinen in sich. Nach der Beerdigung gibt es meistens Kaffee und Kuchen. Wenn man an die tote Person denken will, kann man zum Grab gehen. Das ist gut. Dort kann man den Namen auf dem Grabstein lesen, die Blumen gießen und sich vorstellen, dass man sich unterhält. Das Grab ist wie eine Art Treffpunkt.' Sie beschreibt aber auch die Feste, die auf mexikanischen Friedhöfen stattfinden und erwähnt die Grabbeigaben vergangener Kulturen. So ist dieses Buch durchaus ernst gemeint, bringt aber durch Illustrationen und Aufbau unterhaltsame Aspekte in ein Thema, das vor Kindern all zu oft tabuisiert wird. Aber die Autorin, deren Illustrationsstil in Schweden hohe Anerkennung erfahren hat, arbeitet regelmäßig mit Kindern und weiß um die Fragen, die sie stellen.
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Schwanenwinter
von Keizaburo Tejima, EUR 14,50, Gebundene Ausgabe - 48 Seiten - Moritz-Verlag, Erscheinungsdatum: September 1996
Kurzbeschreibung
Wenn es Frühling wird, kehren die Schwäne zu ihrem Sommerquartier in den Norden zurück. Doch ein junger Schwan ist zu schwach, um sich seiner Familie anzuschließen. Da muss die Schwanenfamilie ohne ihn aufbrechen. So traurig die Geschichte sein mag, so sehr vermittelt sie Kindern den Lauf der Dinge, die Gesetze der Natur.
Rezensentin/Rezensent: aus Kassel: "Ein schönes, unkonventionelles
Kinderbuch", 1. November 2001
"Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind eine Schwanenfamilie mit ihrem kranken Kind. Das kranke und später sterbende Schwanenkind steht im Mittelpunkt der Erzählung. Die Familie steht im Konflikt einerseits, das Schwanenkind in seiner Krankheit nicht alleine zu lassen und andererseits das eigene Überleben sichern zu müssen und wieder in den Norden zurück zu fliegen.
Uns hat das Buch deshalb besonders gut gefallen, da Eltern ein sehr großer Spielraum bleibt, ihre eigene Werte und Vorstellungen zu vermitteln. Die Geschichte lässt den Kindern die Möglichkeit, ihrem Wissenstand, geistiger Reife und ihren Interessen entsprechend, Fragen zu formulieren und an das Thema heranzugehen. Somit wird ihnen nichts übergestülpt oder sie werden nicht mit Problemen belastet, die sie noch gar nicht begreifen und fassen können. Was uns an der Geschichte „Schwanenwinter" gefehlt hat, ist, die Vermittlung von Geborgenheit und Wärme.
Ein optimales Einsatzfeld für dieses Buch könnten, wie in der obigen Situation beschreiben, schwerkranke Kinder im Krankenhaus, oder auch Gruppen, die solche Kinder betreuen, sein. Außerdem kann es auch für Eltern durchaus eine Hilfe sein.
Nach unserer genaueren Analyse mit der Geschichte, können wir Eltern, die die Kinder mit dem Thema Tod vertraut machen wollen, die Lektüre dieses Buches empfehlen."
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Wenn Sally
fliegt
(ab 5 J.), von Colin Thompson, EUR 14,95, gebraucht ab EUR 9,99, gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Ravensburger Buchverlag, Februar 2001
Rezensionen
Aus der Amazon.de-Redaktion:
Sally kann fliegen. Diese Gabe hat ihr jemand buchstäblich in die Wiege gelegt: Noch bevor sie krabbeln konnte, stieg sie im Schlafzimmer der Eltern heimlich in die Lüfte. Und weil Sallys Mutter ihr nicht glauben will, bringt sie ihr von ihren Weltreisen nach Afrika, Patagonien und London ein paar Geschenke mit. Als dann die Großmutter im Sterben liegt, nimmt Sally sie einfach mit auf die Reise -- und lässt sie dann am schönsten, wärmsten Ort zurück.
Hin und wieder klingt Wenn Sally fliegt ein wenig zu sehr nach Antoine de Saint-Exupérys Kleinem Prinzen ("Man sieht nur mit dem Herzen gut") oder Astrid Lindgrens Brüdern Löwenherz. Und wenn Sally dann zum Nordpol reist und dort auf Pinguine trifft, ist das schon ein wenig verwunderlich, weil die dort doch gar nicht leben. Aber eigentlich gibt es in der Geografie dieser zauberhaften, von Johanna und Martin Walser vortrefflich übersetzten Geschichte ohnehin kein Nord und Süd, kein Oben und Unten -- so ist das eben, wenn man fliegen kann. Deshalb hat der 58-jährige englische Künstler Colin Thompson auf seinen schönen Illustrationen alle Dimensionen bunt durcheinander gewürfelt. Da gibt es für Kinder ab fünf Jahren allerlei zu entdecken -- wie auf den beiden Doppelseiten, wo sich eine Wand voller verschlossener Türen plötzlich öffnet und den Blick freigibt auf eine farbenfrohe Welt.
Wenn Sally fliegt ist ein schwereloses Bilderbuch zum Schmökern, das sich zudem auf märchenhafte Art und Weise mit dem Thema Sterben beschäftigt. Und dass Sally, wie Thompson nahe legt, auch später (im höheren Alter) das Träumen nicht verlernt, kann selbst so manchem Erwachsenen Hoffnung machen.
--Thomas Köster
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Leb wohl lieber
Dachs
von Susan Varley, EUR 12,95, gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Betz, Wien, Erscheinungsdatum: 2000
Klappentext
Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.
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"Was ist
das?" fragt der Frosch
von Max Velthuijs, EUR 12,90, Gebundene Ausgabe - 28 Seiten - Sauerländer, Juli 1991
Kurzbeschreibung
Frosch hat eine tote Amsel gefunden. Zusammen mit seinen Freunden begräbt er sie. Schließlich hat sie sich nach einem Leben voller Gesang ihre Ruhe verdient. Einen Augenblick ist alles still, dann aber laufen die Freunde los, zum fröhlichen Spiel. Das Leben ist schön!
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Wie der kleine
rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder
gut ging.
von Monika Weitze, Eric Battut, EUR 13,50, Gebundene Ausgabe - Bohem Press, März 1999
Kurzbeschreibung
Benno, der kleine rosa Elefant hat viel Spaß mit seinem allerbesten Freund Freddi. Doch eines Tages muss Freddi mit seiner Elefantenherde weiterziehen. Traurig bleibt Benno zurück. Er mag nicht mehr essen, nicht mehr spielen... Zum Glück erinnert er sich an die weise Eule Heureka, die jeden Abend auf ihrem Baum sitzt und den Tieren zuhört. Und selbst der größte Kummer wird bekanntlich kleiner, wenn man jemandem davon erzählen und seinen Tränen freien Lauf lassen kann. (Ab 4 Jahren.)
Autorenportrait
Der 1968 in Frankreich geborene Künstler hat die Originalversion des Rotkäppchens von Charles Perrault illustriert und im Herbst 99 seinen Titel "Gaspar" (Text und Bild) vorgestellt. Nach dem
großen Erfolg von "Wie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging" (erzählt von Monika Weitze) wendet er sich wieder klassischen Märchen zu.
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Seinen Opa wird
Jan nie vergessen.
von Bette Westera, Harmen van Straaten, Andrea. Grotelüschen, EUR 12,90,
Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Lappan Verlag, September 2001
Kurzbeschreibung
Nun ist Opa tot, doch da sind die vielen, vielen Erinnerungen an ihn. Trotz seiner Tränen muss Jan lachen, als Mama ihm Opas großes rotes Taschentuch gibt, damit er sich einen großen Knoten hineinmacht. Er weiß: Seinen Opa wird er nie vergessen.
Autorenportrait
Die Autorin Bette Westera lebt mit ihren drei Kindern in einer kleinen Stadt in Holland. Sie ist Psychologin und Autorin zahlreicher Lieder, Gedichte und Geschichten für Kleine und Große.
Rezensentin/Rezensent aus Neuried: Eine bittersüße Geschichte mit traumhaften Bildern
Jans Opa stirbt. ALs seine Mutter ihm Opas rotes Taschentuch gibt, erinnert sich Jan wieder an die schönen Dinge, die er und sein Opa miteinander erlebt haben.
Die schönen Bilder mit vielen Details sind sehr ansprechend. Das rote Taschentuch zieht sich wie ein "roter Faden" durch das
ganze Buch. Obwohl die Bilder eher dunkel sind, ist die Grundstimmung positiv. Der Text steht eher hinter den Bildern zurück, aber am Anfang und Ende steht ein wunderschönes Gedicht!
Sehr empfehlenswert für Kinder ab 5 Jahre. |
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Das Licht in den
Blättern.
von Margaret Wild, Ron Brooks
Moritz (Januar 1997), EUR 11,80
Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Moritz
Januar 1997
Kurzbeschreibung
Großmutter Schwein ist alt und müde geworden. Noch einmal will sie den Augen ein Festmahl bereiten. So sieht ihre Enkeltochter, wie schön die Welt, der Himmel, das Licht, der Regen sein kann. Ein bewegendes Bilderbuch, das Vertrauen und Geborgenheit ausstrahlt.
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Frau
Drosselmann.
von Jozef Wilkon, EUR 16,80, gebundene Ausgabe - Bohem Press
Erscheinungsdatum: 2002 |
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Indianerjunge,
kleiner Mond.
von Winfried Wolf, Nathalie Duroussy
EUR 12,80, Gebundene Ausgabe - Nord Süd-Verlag, Erscheinungsdatum: 1992
Klappentext
Ein Nord-Süd Bilderbuch
Kleiner Mond ist ein Indianerjunge. Er hat keine Eltern mehr. Wenn er nach ihnen fragt, zucken die einen gleichgültig die Achseln, die anderen machen ein abweisendes Gesicht.
Kleiner Mond erfährt nur, dass er nicht vom selben Stamm ist wie die Indianer im Dorf. Also macht er sich eines Tages auf, seinen Stamm, seine Eltern zu suchen.
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Himbeermarmelade
von Friedrich Karl Barth, Dorota Wünsch
EUR 12,90, Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Hammer, März 2003
Kurzbeschreibung
Zu jedem Geburtstag schickt Rici dem Großonkel seine Lieblingsspeise: selbstgemachte Himbeermarmelade. Eines Tages kommt Ricis Päckchen ungeöffnet zurück. Onkel Georg ist gestorben. Eine wunderbare Geschichte vom Liebhaben, Trauigsein und von glücklichen Erinnerungen
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Über den
großen Fluss
(ab 4 J.), von Armin Beuscher, Cornelia Haas, EUR 13,90, Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Sauerländer,
Juni 2002
Rezensentin/Rezensent: aus Mettmann: "Zu Tränen gerührt, 2. November 2002"
"Ein fantastisches Bilderbuch zu einem nicht ganz leichten Thema: Tod! Bücher, in denen Tiere "vermenschlicht" werden sind immer, gerade für die Kleinen, ein gutes (Ver)Kaufsargument.
Die Illustrationen sind fantastisch und spiegeln, ohne kitschig zu sein, die Gefühle der Protagonisten wider.
Der Hase merkt, dass er dem Tod nahe ist, und sagt das seinem Freund, dem Waschbären. Der Waschbär besteht darauf, seinen Freund über den großen Fluss zu begleiten. Als dies getan, fühlt er sich einsam, geht dann aber zu den anderen Freunden und erzählt Ihnen von der letzten Reise des Hasen. Sie
beschließen, sich vom Hasen zu verabschieden, indem Sie Musik spielen.
Das beste Buch seit langer Zeit zu diesem Thema. Einen Kauf auf jeden Fall wert."
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Adieu, Herr
Muffin
(Ab 5 J.), von Ulf Nilsson, Anna-Clara Tidholm, EUR 12,80,
Gebundene Ausgabe - 40 Seiten - Moritz-Verlag,
August 2003
Kurzbeschreibung
Die meiste Zeit sitzt Herr Muffin, ein alterndes Meerschweinchen, in seinem blauen Haus und denkt über sein Leben nach. Er erinnert sich an seine Meerschweinchenfrau Victoria und an seine sechs kuscheligen Kinder. Eines Tages stirbt Herr Muffin. Die Nachricht von seinem Tod löst im ganzen Land Trauer und Betroffenheit aus. Ein ungewöhnliches Bilderbuch über das Altwerden und Sterben und über den Umgang mit dem Traurigsein. Ein Buch das anrührt, tröstet und die Angst nimmt. (Ab 5 Jahren.)
Rezensentin/Rezensent: aus Hamburg "Ein zauberhaftes und wichtiges Buch!
Das Thema "Tod" ist immer noch ein Tabu-Thema. Vor allem Kindern gegenüber tun wir uns oft schwer, darüber zu reden - aber auch die Kleinsten können mit dem Sterben konfrontiert werden. Dieses wundervolle Bilderbuch, das zutiefst berührt, aber auch die nötige Portion Humor mitbringt, macht es leichter, über das Thema zu sprechen und den Tod zu verarbeiten. Absolut empfehlenswert!"
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Warum, lieber
Tod...?
(ab 4 J.), von Glenn Ringtved, Charlotte Pardi (Illustrator),
EUR 10,95
Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Rößler
Oktober 2002
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Tod gehört zum Leben. Doch wenn selbst Erwachsene alles tun, um ihn als Thema und naturgegebene Tatsache zu ignorieren, wie sollen erst Kinder verstehen, worum es geht, was Tod bedeutet und warum es ihn gibt? Die Einsicht der Aufklärungsnotwendigkeit ist seit einiger Zeit endlich auch in Form von Kinderbüchern für unterschiedliche Altersstufen umgesetzt worden. Warum, lieber Tod…? ist dabei für Kinder im Grundschulalter gedacht. Dabei ist die hier erzählte Geschichte durchaus ungewöhnlich und mag auf den ersten Blick leicht makaber anmuten, doch sie funktioniert mit Gleichnischarakter, Ernsthaftigkeit und Verständnis für die Fragen und Nöte der Kinder den Tod betreffend.
Vier Kinder sitzen am Küchentisch, zusammen mit einer ganz in Schwarz gehüllten Gestalt, dem Tod. Denn im oberen Stockwerk liegt die sterbenskranke Großmutter der Kinder, und der Tod ist gekommen, um sie zu holen. Das wollen die Kinder natürlich verhindern, und sie versuchen den Zeitpunkt, ab dem der Tod in sein Reich zurückkehren muss, das Morgengrauen, verstreichen zu lassen. Doch der Tod weiß und versteht, was die Kinder vorhaben und erzählt ihnen eine Geschichte von Freude und Lachen, Weinen und Leid, um den Kindern zu erklären, dass der Tod zum Leben gehört.
Einfühlsam, anschaulich und einprägsam vermitteln der eingängige Text und die stimmungsvollen, ganzseitigen Zeichnungen (wie mit Bunt- und Bleistift gezeichnet) diese wichtige Botschaft. Ein empfehlenswertes Bilderbuch für alle Eltern, die mit ihren Kindern auch über schwierige Themen sprechen möchten oder die einen Todesfall in der Familie haben oder erwarten. Denn Fragen werden die Kinder auf jeden Fall haben.
--Osseline Kind
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Der rote Wolf
von Friedrich Karl Waechter
Diogenes (November 1999), EUR 14,90
Gebundene Ausgabe - 57 Seiten -
Kurzbeschreibung
Ein kleiner Hund mitten unter wilden Wölfen in den russischen Wäldern - kann das
gut gehen? F. K. Waechter erzählt von einem Hund, den besondere Ereignisse einmal hierhin und einmal dorthin verschlagen, der sich anzupassen weiß und das Leben nimmt, wie es ist.
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Der alte Bär muss Abschied nehmen.
von Udo Weigelt, Cristina Kadmon, EUR 12,80, Gebundene Ausgabe - Nord-Süd-Verlag,
Januar 2003
Ein Kinderbuch über das Abschied nehmen Rezensentin/Rezensent: aus Hannover
"Der Bär ist krank und schwach geworden. Er hat ein langes und erfülltes Bärenleben gelebt. Kein Tier im Wald kann sich daran erinnern, dass der Bär einmal nicht da gewesen war - so alt ist er schon. Und als die Tiere die Nachricht hören, dass der Bär krank ist, versammeln sie sich alle bei ihm. Doch still sind sie und bedrückt. Sie wissen nicht recht, was sie tun sollen. Der Bär aber ruft sie zu sich. Er erzählt ihnen, dass seine Zeit gekommen ist um sich auf die Reise zu machen. Eine Reise, auf die sich jeder allein machen muss und wo vorher keiner genau weiß, wohin es geht. Aber der Bär hat geträumt, dass er wieder erwachen und mit all seinen Verwandten und Freunden zusammen sein wird. Die Tiere haben Angst davor, dass der Bär sie verlässt. All die Jahre war er immer für sie da gewesen. Dennoch müssen sie ihn gehen lassen. Trost finden sie in ihren Erinnerungen und darin, dass sie fest zusammen halten.
Ein Kinderbuch über das Abschied nehmen, das nichts beschönigt, sondern den Verlust ernst nimmt und doch Raum für Hoffnung lässt. Die Geschichte ist schön geschrieben. Kinder können sich gut mit der Rolle des kleinen Fuchs identifizieren, der neugierig ist, nicht einfach hinnehmen will und der zum Schluss doch Trost findet. Auch die Illustrationen sind anrührend, ohne falsch sentimental zu sein. Ein gelungenes Buch zu einem schwierigen Thema."
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Die
Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten
Von Jean de Brunhoff, Diogenes Verlag,
Zürich 1976, 19,90 Euro
Als Babar noch ein kleiner Elefant ist, verliert er seine Mutter und kommt in die Stadt. Dort trifft er die alte Dame, die ihm alle seine Wünsche erfüllt, er lernt rechnen, autofahren und hat viele Freunde. Doch plötzlich bekommt er Heimweh - und dann kann ihn alles Glück nicht mehr in der Stadt halten...
"Es gibt Bilderbücher, die nicht aussterben. Ich meine damit, dass sie immer wieder neu aufgelegt werden, weil nach ihnen gefragt wird, wenn sie vergriffen sind. Ein Beispiel hierfür ist: Die Geschichte von Babar von Jean de
Brunhoff." (Kindergarten & Hort Journal)
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Sadako
Von Eleanor Coerr,
Ed Young
Altberliner Verlag, Berlin/München 1995, 16,35 Euro
Tausend Papierkraniche wollte Sadako falten - denn in einer japanischen Legende heißt es, wem dies gelingt, der wird wieder gesund.
Das Buch erzählt die Geschichte von Sadako Sasaki und ihrem tapferen Kampf gegen die Leukämie, an der sie im Alter von zwölf Jahren erkrankte - genau zehn Jahre nach dem Atombombenabwurf über Hiroshima. Sadako hatte 990 und ein noch nicht fertiges gefaltet und dann starb sie.
Heute steht in Hiroshima eine bronsene Statue, die Sadako mit einem Papierkraniche darstellt.
Ein Gedenken an die Tragödie der Atombombe in Hiroshima.
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Und was kommt
dann?
Das Kinderbuch vom Tod.
(ab 5 J.), von Pernilla Stalfelt, EUR 11,80, Gebundene Ausgabe - 32 Seiten - Moritz-Verlag, Erscheinungsdatum:
2002
Kurzbeschreibung
Souverän und gleichzeitig lustig kommt dieses Kinderbuch vom Tod aus Schweden daher. Es beantwortet Fragen, die sich Kinder stellen und wird dabei niemals sentimental.
Und was kommt dann? möchten nicht nur Kinder wissen, wenn es um den Tod geht. Pernilla Stalfelt nähert sich dem Thema auf gleichermaßen eigenwillige wie kindernahe Weise: Sie erklärt erst einmal, wer alles sterben muss: Blumen und Marienkäfer genauso wie Erwin und Klein-Bobo. Und dass Fische ihre Augen nie zumachen,
selbst wenn sie tot sind. 'Der Tod kann ganz schnell kommen. Am einen Tag hat man seinen Opa noch. Am anderen kann man ihn vielleicht schon nicht mehr treffen. Das ist dann sehr leer und traurig.' Sie berichtet darüber, was nach dem Tod vielleicht passieren wird: 'Wer weiß, vielleicht wächst man als Blume aus der Erde. Oder als ein Baum. Es gibt Leute, die glauben, man wird ein Stern am Himmel. Irgendjemand wird vielleicht ein gruseliges Gespenst.' Und sie berichtet auch, dass Menschen 'in einen Sarg mit Deckel gelegt' werden, der ganz vorn in der Kirche aufgestellt wird. 'Manche weinen unheimlich viel. Andere sind ganz still und weinen in sich. Nach der Beerdigung gibt es meistens Kaffee und Kuchen. Wenn man an die tote Person denken will, kann man zum Grab gehen. Das ist gut. Dort kann man den Namen auf dem Grabstein lesen, die Blumen gießen und sich vorstellen, dass man sich unterhält. Das Grab ist wie eine Art Treffpunkt.' Sie beschreibt aber auch die Feste, die auf mexikanischen Friedhöfen stattfinden und erwähnt die Grabbeigaben vergangener Kulturen. So ist dieses Buch durchaus ernst gemeint, bringt aber durch Illustrationen und Aufbau unterhaltsame Aspekte in ein Thema, das vor Kindern all zu oft tabuisiert wird. Aber die Autorin, deren Illustrationsstil in Schweden hohe Anerkennung erfahren hat, arbeitet regelmäßig mit Kindern und weiß um die Fragen, die sie stellen. |
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Wenn Kinder dem Tod begegnen
von Johannes Spölgen, Beate Eichinger
12,80 Euro, Broschiert - 114 Seiten
Kurzbeschreibung
Wenn Kinder nahe Angehörige verlieren, sind Eltern und Verwandte oft nicht in der Lage, angemessen Trost und Trauerhilfe zu geben. Dieses Buch hilft Erziehern dabei. Im Zentrum stehen die Fragen: Wie kann man einem Kind Trost aus der Erfahrung des Glaubens spenden? Wie verhält man sich einfühlsam und glaubwürdig?
Klappentext
Wenn Kinder Fragen nach dem Tod stellen, fühlen Eltern und Erzieher sich dadurch oft bedrängt und weichen in ihren Antworten aus; zu sehr sind die Themen "Sterben" und "Tod" in unserer Gesellschaft tabuisiert. Hat ein Kind gar eine enge Bezugsperson durch den Tod verloren, so haben Familienangehörige und Freunde häufig große Schwierigkeiten, einfühlsam und altersgerecht mit dem Kind zu sprechen, ihm Trost und Trauerhilfe zu geben. |
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