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Empfehlungen für Bücher zum Thema: Suizid
 
Übersicht
Der Selbstmord - von Erwin Ringel
Utopia Blues - Manie, Depression und Suizid im Jugendalter
Der Suizid - Ursachen, Warnsignale, Prävention
Suizid - von Wolfram Dorrmann
Warum konnten wir dich nicht halten?
Suizid - von Manfred Otzelberger
Suizid und Todessehnsucht:  
- Erklärungsmodelle, Prävention und Begleitung
Der Selbstmord - von Roger Willemsen
Suizid . . .? - von Hans-Balz Peter, Pascal Mösli
Suizid-Foren im World Wide Web - Eine neue Kultgefahr.
Keine Seele geht verloren 
Hilfe und Hoffnung bei plötzlichen Todesfällen und Suizid.
Ihr habt mein Weinen nicht gehört
Hilfen für suizidgefährdete Jugendliche.
Furcht vor dem Leben
Wenn Jugendliche den Tod als einzigen Ausweg sehen.
Bitte hört, was ich nicht sage - Von Helga Käsler-Heide
Ich hab euch alle sehr geliebt
Das Vermächtnis meiner Tochter, die sich das Leben nahm.
Wenn es dunkel wird - Zum Verständnis des Selbstmordes. 
 
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Der Selbstmord
von Erwin Ringel, 18,80 Euro, Broschiert - 235 Seiten - Klotz, Eschborn, 2002, Auflage: 8. Aufl.

Kurzbeschreibung
Der vorliegende Band basiert auf einer Untersuchung an 745 geretteten Selbstmördern. 
Das präsuizidale Syndrom ist heute allgemein international bekannt und anerkannt, es ist der bisher verlässlichste Gradmesser bestehender Selbstmordgefahr, ein Alarmsignal, das bei entsprechender Kenntnis, die nicht nur dem Fachmann möglich ist, nicht übersehen werden dürfte. 

 


Utopia Blues
Manie, Depression und Suizid im Jugendalter, von Marianne Rutz
Mit Fachbeiträgen von Heinz Bösch, Hellmuth Braun-Scharm, Dieter Bürgin, Daniel Hell und Peter Fässler
220 Seiten broschiert, 16 Euro

Der Erfahrungsbericht von Marianne Rutz geht unter die Haut. Ihr Sohn Lucas ist intelligent, begabt und lebensfroh. Er träumt vom Paradies auf Erden, möchte die Welt verändern und Berufsmusiker werden. Doch seine Sehnsüchte und Ideale wachsen ihm über den Kopf, werfen ihn aus der Bahn, treiben ihn über die „Sicherheitslinie“ hinaus. Dieser Bericht wird ergänzt durch Beiträge ausgewiesener Fachleute zu den Themen Manie und Depression, Jugendliche in der Psychiatrie, Jugendsuizid und Trauerbewältigung.

 
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Der Suizid. Ursachen, Warnsignale, Prävention
Von Thomas Bronisch
Verlag C. H. Beck, München 1999, 7,90 € 

Kurzbeschreibung
Bis zum heutigen Tag ist der Suizid ein Tabu geblieben. Zum Beispiel ist wenig bekannt, dass in der Bundesrepublik schon seit Jahren die Zahl der Suizidtoten die der Verkehrstoten übersteigt. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Hintergründe von Suizid und Suizidversuch, und es informiert über Erscheinungsformen, Ursachen, Warnsignale, Prävention und Therapie. Es geht dabei darum, Legenden zu korrigieren und ein sowohl wissenschaftlich haltbares wie auch in der konkreten Krisenintervention hilfreiches Bild von Suizid und Suizidgefährdung zu vermitteln. 

Im Stil einer wissenschaftlichen Vorlesung präsentiert dieses Buch den Stand des Wissens des Faches „Suizidologie“. Nach der Statistik des Vorkommens wird das klinische Erscheinungsbild, sodann die Wege der Prävention und Therapie dargestellt. Der Autor, Leiter einer Psychiatrischen Ambulanz, ergänzt dies mit einer philosophischen Betrachtung über Freitod und menschliche Würde.

 
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Suizid
von Wolfram Dorrmann, 18,00 Euro, Broschiert - 176 Seiten - Klett-Cotta /J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger 
Erscheinungsdatum: Februar 2002

Kurzbeschreibung
In der ambulanten psychotherapeutischen Arbeit wird man selten mit Patienten konfrontiert, die ernsthaft suizidgefährdet sind. So kommt es, dass auch sehr erfahrene Therapeuten wenig Routine im Umgang mit solchen Problemen haben. Andererseits sind es genau diese Patienten, welche ihren Therapeuten schon mal schlaflose Nächte bereiten können. Auch in dieser erweiterten Auflage stehen die Interventionsbeispiele für therapeutisch günstiges Verhalten in solchen Risikosituationen im Mittelpunkt.

Bei ernsthaft gefährdeten Patienten scheuen sich viele Therapeuten, das Risiko einer ambulanten Psychotherapie auf sich zu nehmen und denken sehr schnell an eine stationäre Einweisung. Sicherlich ist kann letzteres notwendig sein, in vielen Fällen lässt sich aber die stationäre Einweisung von suizidgefährdeten Patienten vermeiden - sofern der Therapeut in der Lage ist, die tatsächliche Gefahr richtig einzuschätzen und ihr wirksam zu begegnen. Für diese Risikosituationen gibt das Buch - handlich zusammengefasst - Interventionsbeispiele und vermittelt Techniken für therapeutisch günstiges Verhalten in den verschiedenen Phasen eines solchen Krisengesprächs. Diese hier gesammelten therapeutischen Möglichkeiten, stammen aus unterschiedlichsten therapeutischen Ansätzen und haben sich in der Arbeit des Autors beim Umgang mit suizidalen Patienten als praktikabel und effektiv herausgestellt. Die sich an die jeweiligen Kapitel anschließenden Übungen stammen aus den Trainingseminaren des Autors. Sie sind so beschrieben, dass sie vom Leser auch sehr leicht in eigenen Weiterbildungs- oder kollegialen Supervisionsgruppen durchgeführt werden können. 

 
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Warum konnten wir dich nicht halten?
von Carin Dioda, Tina Gomez, 12,90 € Broschiert - 156 Seiten - Kreuz-Verlag, Februar 1999

In der alten Debatte um die Legitimität des Suizids beziehen die Autorinnen eine nüchterne Position: Suizid ist ein Faktum, ist weder Sünde noch Verbrechen. Jedoch hat er Folgen, insbesondere für die hinterbliebenen Angehörigen, die „wahren Leidtragenden eines Suizids“. Einige von ihnen haben den Autorinnen in Interviews ihren Leidensweg preisgegeben. Hieraus entsteht ein aus der Praxis geschöpftes Bild von den Lasten und Bedrohungen, unter welchen das Weiterleben der Hinterbliebenen steht, von Vertrauensverlust bis Depression. Auch der Sonderfall, dass die sterbewillige Person Sterbehilfe verlangt, wird aus der Sicht der Angehörigen diskutiert.

 
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Suizid
von Manfred Otzelberger, 10,00 €, Broschiert, 254 Seiten, Dtv, Januar 2002

Der Suizid eines Menschen hinterlässt dessen Freunde und Angehörige in einem Gefühlschaos. Oft verschweigen sie aus Scham die wahre Todesursache. Der Autor zeigt anhand verschiedener Fallgeschichten auf, mit welchen Problemen Hinterbliebene konfrontiert sind und wie sich diese teilweise bewältigen lassen. Aus der Sicht der Angehörigen beschreibt er den Freitod in seiner vielfältigen Gestalt: der Freitod des Kindes, eines Elternteils, eines Geschwisters oder des Partners.

 
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Suizid und Todessehnsucht: Erklärungsmodelle, Prävention und Begleitung
Von Ebo Aebischer-Crettol, 24,52 Euro, Broschiert - BoD GmbH, Norderstedt 
November 2002

Aus der Sicht des Begleiters und Betreuers von hinterbliebenen Angehörigen von Suizidanten beschreibt Ebo Aebischer Crettol, der bekannte Chemiker und Theologe, erschütternde Einzelschicksale, auch von Jugendlichen, die sich dem Tod in die Arme werfen. Seine „Sterbebegleitung“ und „Letzte Hilfe“ besonderer Art ist eine Fundgrube lebensnaher Erfahrungen und Ratschläge. Es gelingt Aebischer mit grenzüberschreitenden Kenntnissen die Berührungsängste von Ärzten und Theologen abzubauen.

 

Der Selbstmord
von Roger Willemsen, EUR 12,90, Broschiert - Kiepenheuer & Witsch, Erscheinungsdatum: Oktober 2002

Kurzbeschreibung
Fast jeden Tag ist in den Nachrichten von neuen Selbstmordattentaten die Rede. Doch außerhalb des tagespolitischen Diskurses wird der Akt des Selbstmordes noch heute weitgehend tabuisiert. Gegen diese Sprachlosigkeit treten die von Roger Willemsen ausgewählten Texte an, die einen Querschnitt durch die jahrhundertealte Diskussion des Themas bieten. In den hier versammelten Schriften von Seneca bis Camus, von Hume bis zu den Surrealisten wird der Freitod aus der Perspektive unterschiedlichster Disziplinen beleuchtet: Philosophie, Literatur, Medizin, Jurisprudenz, Soziologie, Psychologie, Statistik und Theologie. Ergänzt werden die literarischen und theoretischen Texte von Abschiedsbriefen meist anonymer Selbstmörder, die in ihrer Lakonik oft überraschen und erschrecken. »Bezeichne den Selbstmörder«, heißt es in einer hier abgedruckten Aufzeichnung Strindbergs, »immer nur als einen Unglücklichen, dann tust du Recht; und damit ist alles gesagt«. »Der Selbstmord«, 1986 zum ersten Mal erschienen, ist zu einem vielfach beachteten Standardwerk geworden. Für die Neuausgabe hat Roger Willemsen die Auswahl durchgesehen, neue Texte aufgenommen und das Vorwort auf den neuesten Stand gebracht. 

Der Verlag über das Buch
Die umfassendste Sammlung literarischer und theoretischer Texte zum Thema Freitod »Eine bemerkenswerte Dokumentation« Süddeutsche Zeitung 

 
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Suizid . . .?
von Hans-Balz Peter, Pascal Mösli
Preis: EUR 18,00, Broschiert - 180 Seiten, April 2003

Kurzbeschreibung
Der Suizid ist ein Ereignis im Verborgenen, mit dem sich fast nur die davon Betroffenen beschäftigen. Es liegt der Schatten eines Tabus darauf. Und doch ist er ein Phänomen, das sehr viele Menschen betrifft: Jede Selbsttötung stellt unser Denken und Handeln in Frage und hinterlässt eine tiefe Verunsicherung und Ratlosigkeit. 
Was sind die Gründe, die Menschen zu diesem Schritt bewegen? Sind diese Ursachen und Motive nicht so individuell, wie es die Menschen sind? Wie könnte eine wirkungsvolle Suizidverhütung aussehen? 
Im vorliegenden Band äußern sich Fachleute auf verständliche Art und Weise über das Tabuthema Suizid. Die Beiträge kommen aus den Gebieten Medizin, Psychologie, Ethik, Philosophie und Theologie. Sie behandeln aus unterschiedlichen Perspektiven unter anderem die Fragen nach dem Entstehen von Suizidalität, der Suizidverhütung und der Verantwortung der Gesellschaft.

 
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Suizid-Foren im World Wide Web. 
Eine neue Kultgefahr.
Von Solveig Prass, EUR 6,00 

Broschiert - 76 Seiten - IKS Garamond 
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2002
Auflage: 1. Aufl.

 

Keine Seele geht verloren 
Hilfe und Hoffnung bei plötzlichen Todesfällen und Suizid.
Von Bernard Jakoby, EUR 19,90

 

Ihr habt mein Weinen nicht gehört
Hilfen für suizidgefährdete Jugendliche. 
Wie erkennt man die Signale? Was können Eltern und Freunde tun? Informationen und Hilfen. 
Von Jutta Schütz, 8,90 Euro, Broschiert - 128 Seiten - Freiburg: Herder, 2002 

 

Furcht vor dem Leben
Wenn Jugendliche den Tod als einzigen Ausweg sehen.
Von Karin Jäckel, Broschiert - 411 Seiten - Lübbe, 1998 

Kurzbeschreibung
Selbstmordversuche sind Ausdruck tiefster persönlicher Krisen - ein alarmierendes Zeichen, dass die Zahl der Suizidversuche vor allem bei Jugendlichen steigt. Authentische Berichte von und über Jugendliche, die nur noch den Tod als Ausweg sehen - und die doch eigentlich auf der Suche nach dem Leben sind. 

Autorenportrait
Karin Jäckel, 1948 geboren, studierte Germanistik und Kunstgeschichte. Nach Promotion Tätigkeit als Journalistin und Buchautorin.

 

Bitte hört, was ich nicht sage 
Von Helga Käsler-Heide, Broschiert - 180 Seiten - München: Kösel, 2001 
 
Kurzbeschreibung:

Suizidgefahr wirksam vorbeugen 

Wenn Kinder oder Jugendliche nicht mehr leben wollen, löst das bei Angehörigen und Freunden neben dem ersten Schock viele Fragen aus, verbunden mit Selbstvorwürfen, Unsicherheit und Ängsten: Haben wir nicht alles getan? Was haben wir nicht bemerkt? Wo haben wir versagt? 

Damit es möglichst gar nicht so weit kommt, hat Helga Käsler-Heide dieses praxisorientierte Buch vollständig überarbeitet und vor allem Präventionsmaßnahmen in den Vordergrund gestellt. Dazu zählt auch das frühzeitige Erkennen eventueller Alarmzeichen, so dass Eltern, Erzieher und Lehrer entsprechend reagieren können. Für den Fall, dass es trotzdem zu einem Selbsttötungsversuch gekommen ist, werden verschiedene Therapieformen für eine kompetente Nachsorge vorgestellt.
 
Über die Autorin:
Dr. Helga Käsler-Heide, geboren 1955, ist psychologische Psychotherapeutin und führt in Tübingen eine eigene psychotherapeutische Praxis. Autorin erfolgreicher Sachbücher. 

 

Ich hab euch alle sehr geliebt
Das Vermächtnis meiner Tochter, die sich das Leben nahm. 
Von Sigrid Schäfer, Broschiert - 217 Seiten - Kreuz-Verlag, 2000

Ein/e Rezensentin/Rezensent aus BAMBERG, BAYERN Deutschland 
Jeder müsste dies wunderbare Werk lesen, 30. Juli 2003 
Dieses Buch ist das Beste, das ich seit langem gelesen habe. Für Leute die gefährdet sind und diejenigen die selbstmordgefährdete Leute kennen ist dieses Buch ein Muss. Es zeigt das es in unserer Gesellschaft so häufig vorkommt und das dieses Thema nicht länger Tabu sein sollte. Die Leute sollten offener mit diesem Thema werden. Selbstmord sollte nicht länger versteckt werden, denn für die Angehörigen ist es äußerst hilfreich wenn sie Unterstützung von der Gesellschaft bekommen. Schaut nicht weg... schaut euch an.

 

Wenn es dunkel wird
Zum Verständnis des Selbstmordes. 
Von Kay Redfield Jamison, 11,90 Euro, Gebundene Ausgabe - 415 Seiten - Berlin: Siedler Verlag, 2000 


Taschenbuchausgabe: 
Broschiert - 415 Seiten - Berlin: Berliner Taschenbuchverlag, 2002 
3442760887 

Kurzbeschreibung
Die renommierte Medizinerin und Psychiaterin Kay Redfield Jamison untersucht aus der Nähe eigener Erfahrung und der Distanz jahrzehntelanger Forschung Formen und Motive des Selbstmordes von der Antike bis heute. Jamison untersucht das Phänomen des Selbstmordes unter vielfältigsten Blickwinkeln. Neben statistischem und wissenschaftlichem Material, das den Stand der medizinischen, neurologischen, genetischen und psychologischen Forschung wiedergibt, zieht sie literarische Zeugnisse, Tagebücher und Abschiedsbriefe von Seneca bis Virginia Woolf , Evelyn Waugh, Sylvia Plath, Dorothy Parker oder Anne Sexton heran und wertet Biografien und gerichtsmedizinische Akten aus. Sie diskutiert Gründe, Methoden und Schauplätze von Selbstmorden ebenso wie die Erkennung von suizidalem Verhalten, die öffentliche Aufklärung und die medizinische Prävention. 
Jamison schreibt aus eigener Erfahrung. Selbst manisch-depressiv, überlebte sie mit 28 Jahren nur knapp einen Selbstmordversuch. Seither hat sie sich zu einer international anerkannten Spezialistin für Gemütskrankheiten und Selbsttötung entwickelt. "Wenn es dunkel wird" ist das wissenschaftliche Ergebnis einer lebenslangen Forschung und zugleich eine leidenschaftliche Verteidigung des Lebens. 

 

 


Tod-und-Trauer.de - das Infoportal aus NRW

Wenn es dunkel wird
Zum Verständnis des Selbstmordes. 
Von Kay Redfield Jamison, 11,90 Euro, Gebundene Ausgabe - 415 Seiten - Berlin: Siedler Verlag, 2000 

Taschenbuchausgabe: 
Broschiert - 415 Seiten - Berlin: Berliner Taschenbuchverlag, 2002, 
3442760887 

Kurzbeschreibung
Die renommierte Medizinerin und Psychiaterin Kay Redfield Jamison untersucht aus der Nähe eigener Erfahrung und der Distanz jahrzehntelanger Forschung Formen und Motive des Selbstmordes von der Antike bis heute. Jamison untersucht das Phänomen des Selbstmordes unter vielfältigsten Blickwinkeln. Neben statistischem und wissenschaftlichem Material, das den Stand der medizinischen, neurologischen, genetischen und psychologischen Forschung wiedergibt, zieht sie literarische Zeugnisse, Tagebücher und Abschiedsbriefe von Seneca bis Virginia Woolf , Evelyn Waugh, Sylvia Plath, Dorothy Parker oder Anne Sexton heran und wertet Biografien und gerichtsmedizinische Akten aus. Sie diskutiert Gründe, Methoden und Schauplätze von Selbstmorden ebenso wie die Erkennung von suizidalem Verhalten, die öffentliche Aufklärung und die medizinische Prävention. 
Jamison schreibt aus eigener Erfahrung. Selbst manisch-depressiv, überlebte sie mit 28 Jahren nur knapp einen Selbstmordversuch. Seither hat sie sich zu einer international anerkannten Spezialistin für Gemütskrankheiten und Selbsttötung entwickelt. "Wenn es dunkel wird" ist das wissenschaftliche Ergebnis einer lebenslangen Forschung und zugleich eine leidenschaftliche Verteidigung des Lebens. 

 

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